Aufruhr durch Interview in der CBR
Die neu auf dem hiesigen Zeitungsmarkt erschienene Costa Blanca Rundschau hatte in der vorletzten Ausgabe ein Interview mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Dénia, der allen Ernstes forderte, die hier lebenden Ausländer sollten valencianisch, nicht spanisch sprechen. Schließlich müsste er in Deutschland auch deutsch sprechen und könnte nicht einfach englisch reden. Wenn der Vergleich richtig lauten soll, müsste der stellvertretende Bürgermeister weder deutsch noch englisch sprechen, sondern in Bayern bayrisch und in Ostfriesland plattdeutsch. Zwischendurch mal hessisch, saarländisch, fränkisch und in der Hauptstadt sollte er ein bisschen berlinern. Aber das verlangt niemand in Deutschland von ihm, nicht wirklich. Das Interview hat übrigens hohe Wellen geschlagen, ein großes Pressecho ausgelöst und viele Dénianer Politiker haben sich von diesem Ansinnen unverzüglich distanziert. Der stellvertretende Bürgermeister dann auch.
enriquedenia - 20. Mär, 22:56