Ostersonntag in den Bergen
Christine, meine liebe Kundin und Bekannte, lud mich Ostersonntag zum Essen in die Berge ein. Ihre Tochter aus New York war dabei, ihre Mutter, eine Bekannte und deren Mutter, mit 91 Jahren erstaunlich fit. Das Essen im Restaurant war wirklich gut, schmackhaft und mehr als reichlich. Es gab zum Beispiel Kaninchen, Lammfleisch, Steaks oder Filets. Was uns allerdings zu denken gab waren die augenscheinlichen Betreiberverhältnisse. Die Kellner waren Asiaten (wir waren nicht im China-Restaurant!), der Oberkellner hatte einen auffällig langen Bar, der stark an eine religiöse Gruppierung erinnerte, auf seinem weißen Hemd aber ein goldgesticktes asiatisches Muster. Die Spanier, die ich beobachten konnte, schauten auch alle leicht irritiert.
Nach dem Essen fuhren wir noch etwas höher in die Berge, da gibt es ein Ausflugslokal, das besonders der bayrischen Lebensart huldigt. Ich war ja nun in Begleitung von 5 Frauen, also sozusagen mit dem höchstmögliche Koch- und Küchen-know how unterwegs. Mir fiel an dem uns servierten Kaffe nicht viel auf, höchstens dass er etwas dünn war. Die Damen der Runde waren in ihrem Urteil aber vernichtend. Der ist abgestanden, der hat schon eine Weile in der Kaffeemaschine verbracht, der ist nicht heiß, den kann man ja wirklich nicht trinken. In unserer zurückhaltenden Art wollten wir das aber nicht an die große Glocke hängen. Unsere New Yorkerin ist sowas aber gar nicht gewohnt, klar, die USA sind ja die Dienstleistungsgesellschaft schlechthin. Also sagte sie der Serviererin ganz sachlich ihre Meinung zum Kaffee, woraufhin nach kurzer Zeit der Chef erschien. Den Kaffee hätte er selbst gemacht, und selbst wir einen neuen wollten, der würde wieder genauso werden. Wahrscheinlich ist ihm gar nicht aufgefallen, was er da gesagt hat.
Nach dem Essen fuhren wir noch etwas höher in die Berge, da gibt es ein Ausflugslokal, das besonders der bayrischen Lebensart huldigt. Ich war ja nun in Begleitung von 5 Frauen, also sozusagen mit dem höchstmögliche Koch- und Küchen-know how unterwegs. Mir fiel an dem uns servierten Kaffe nicht viel auf, höchstens dass er etwas dünn war. Die Damen der Runde waren in ihrem Urteil aber vernichtend. Der ist abgestanden, der hat schon eine Weile in der Kaffeemaschine verbracht, der ist nicht heiß, den kann man ja wirklich nicht trinken. In unserer zurückhaltenden Art wollten wir das aber nicht an die große Glocke hängen. Unsere New Yorkerin ist sowas aber gar nicht gewohnt, klar, die USA sind ja die Dienstleistungsgesellschaft schlechthin. Also sagte sie der Serviererin ganz sachlich ihre Meinung zum Kaffee, woraufhin nach kurzer Zeit der Chef erschien. Den Kaffee hätte er selbst gemacht, und selbst wir einen neuen wollten, der würde wieder genauso werden. Wahrscheinlich ist ihm gar nicht aufgefallen, was er da gesagt hat.
enriquedenia - 29. Mär, 21:18