Dienstag, 29. März 2005

Achims Trennkost

Heute Abend traf ich Achim beim Griechen. Achim war ja unser VIP-Tour-Empfehler in der letzten Ausgabe des vip/guides. Er zeigte sich total überrascht, wieviele Leute ihn deshalb angerufen haben, die seine Tipps gelesen hatten. Achim aß Pommes mit Mayonnaise und Ketchup, dazu trank er ein kühles Bier. "Meine Trennkost, alles nur Kohlehydrate", war seine Erklärung. Sein Leibarzt saß am Nebentisch, aber dem hatte er vorsichtshalber den Rücken zugedreht.

Ostersonntag in den Bergen

Christine, meine liebe Kundin und Bekannte, lud mich Ostersonntag zum Essen in die Berge ein. Ihre Tochter aus New York war dabei, ihre Mutter, eine Bekannte und deren Mutter, mit 91 Jahren erstaunlich fit. Das Essen im Restaurant war wirklich gut, schmackhaft und mehr als reichlich. Es gab zum Beispiel Kaninchen, Lammfleisch, Steaks oder Filets. Was uns allerdings zu denken gab waren die augenscheinlichen Betreiberverhältnisse. Die Kellner waren Asiaten (wir waren nicht im China-Restaurant!), der Oberkellner hatte einen auffällig langen Bar, der stark an eine religiöse Gruppierung erinnerte, auf seinem weißen Hemd aber ein goldgesticktes asiatisches Muster. Die Spanier, die ich beobachten konnte, schauten auch alle leicht irritiert.
Nach dem Essen fuhren wir noch etwas höher in die Berge, da gibt es ein Ausflugslokal, das besonders der bayrischen Lebensart huldigt. Ich war ja nun in Begleitung von 5 Frauen, also sozusagen mit dem höchstmögliche Koch- und Küchen-know how unterwegs. Mir fiel an dem uns servierten Kaffe nicht viel auf, höchstens dass er etwas dünn war. Die Damen der Runde waren in ihrem Urteil aber vernichtend. Der ist abgestanden, der hat schon eine Weile in der Kaffeemaschine verbracht, der ist nicht heiß, den kann man ja wirklich nicht trinken. In unserer zurückhaltenden Art wollten wir das aber nicht an die große Glocke hängen. Unsere New Yorkerin ist sowas aber gar nicht gewohnt, klar, die USA sind ja die Dienstleistungsgesellschaft schlechthin. Also sagte sie der Serviererin ganz sachlich ihre Meinung zum Kaffee, woraufhin nach kurzer Zeit der Chef erschien. Den Kaffee hätte er selbst gemacht, und selbst wir einen neuen wollten, der würde wieder genauso werden. Wahrscheinlich ist ihm gar nicht aufgefallen, was er da gesagt hat.

Mal eben einen Feiertag tauschen

Heute ist endlich mal wieder Arbeitstag in Dénia. Normalerweise gibt es ja keinen Ostermontag als Feiertag in Spanien, so dass viele Leute verwundert waren, dass gestern schon wieder oder immer noch alles geschlossen war. Jetzt wissen wir auch den Grund. Im Oktober gibt es einen Feiertag im Land Valencia, der dieses Jahr auf einen Sonntag fällt. Also verschenkt! Nein, das geht nicht. Einen Feiertag weniger, das wäre doch eine Katastrophe. Da jedes Land in Spanien Anspruch auf eine bestimmte Anzahl von Feiertagen hat, hat man sich in Dénia entschlossen, dieses entfallenden Feiertag im Oktober dafür dieses Jahr an Ostern anzuhängen. Damit ist das Kontingent an Feiertagen wieder aufgefüllt.

Mittwoch, 23. März 2005

Erstmals 20 Grad

Gestern waren es erstmal 20 Grad dieses Jahr und schon war der Strand am Stadtausgang Richtung Las Marinas von den ersten Sonnenhungrigen bevölkert. Am kleinen Strand unterhalb des Hotel Port Dénia ist der Chiringuito schon aufgebaut worden, der war letztes Jahr der Treffpunkt schlechthin. Mal sehen, wer dieses Jahr das Rennen macht.

Geschäfte offen oder geschlossen?

Morgen ist ja normalerweise Feiertag im Land Valencia und überall wurde erzählt, ab heute Mittag machen die meisten Läden in Dénia zu. Habe aber vorhin erfahren, dass die Markthalle morgen auf hat und auch etliche Geschäfte. Karfreitag ist nationaler Feiertag, mal sehen, was dann passiert. Auf jeden Fall sind zwei Montage Feiertage, der kommende nach Ostern und der darauf folgende Montag, also der 4. April. Ich weiß aber nicht wieso. Jemand hat erzählt, die wären zusätzlich eingerichtet worden, weil die vorherigen Feiertage alle auf die Wochenende fallen würden. Karfreitag ist immer am Freitag und Ostersonntag immer auf einem Sonntag. Daran kann es eigentlich nicht liegen. Mal schauen, was die CBN schreibt, die bereits heute erschienen ist. Wahrscheinlich will Dénia nur seinen Eintrag im Guinessbuch der Rekorde verteidigen, als Stadt mit den meisten Feiertagen weltweit. Übrigens, erzählt wird dauernd von diesem Eintrag, gesehen habe ich ihn aber noch nicht.

Die Stadt ist voll

Heute vormittag war es voll in der Stadt. Jede Menge Autos mit Madrid- und Valencia-Kennzeichen suchten sich ihre Parkplätze. Die Tiefgarage wird zunehmend genutzt, aber sie ist noch nicht ausgebucht. Wo sind die Autos bl0ß früher geblieben, als wir noch keine Tiefgarage hatten?

Hintergrund

Diese Site beschäftigt sich mit den Menschen und Ereignissen in der Stadt Dénia an der spanischen Mittelmeerküste. Der Verfasser ist Herausgeber des Touristen-Magazins vip/guide und Marketingberater für verschiedene Projekte an der Costa Blanca. Kontakt: info@strandidee.com

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